Neue PaymentMethod "SEPA Direct Debit"

    • Neue PaymentMethod "SEPA Direct Debit"

      Es geht um die Einführung einer neue Zahlungsmethode „SEPA Direct Debit“ (SEPA Lastschriftverfahren) in ebInterface.

      Davon gibt es 2 Typen: „Core“ und „B2B“ – diese unterscheiden sich hauptsächlich durch die Einspruchsfristen (Core: länger als bei B2B)
      Die Felder sind: BIC, IBAN, Name des Kontoinhabers, SEPA Creditor ID, SEPA Mendatsreferenz und das geplante Einzugsdatum.
      Ich kann folgenden Pseudo-XML-Schema-Code für die Deklaration anbieten, wobei es für ebInterface leicht angepasst werden muss:

      XML-Quellcode

      1. <xs:simpleType name="SEPADirectDebitTypeType">
      2. <xs:restriction base="xs:string">
      3. <xs:enumeration value="Core" />
      4. <xs:enumeration value="B2B" />
      5. </xs:restriction>
      6. </xs:simpleType>
      7. <xs:simpleType name="CreditorIDType">
      8. <xs:restriction base="xs:string">
      9. <xs:maxLength value="35" />
      10. </xs:restriction>
      11. </xs:simpleType>
      12. <xs:simpleType name="MandateReferenceType">
      13. <xs:restriction base="xs:string">
      14. <xs:maxLength value="35" />
      15. </xs:restriction>
      16. </xs:simpleType>
      17. <xs:complexType name="SEPADirectDebitType">
      18. <xs:annotation>
      19. <xs:documentation>Dieser Typ wird fuer das SEPA Lastschrift Verfahren verwendet</xs:documentation>
      20. </xs:annotation>
      21. <xs:sequence>
      22. <xs:element name="Type" type="SEPADirectDebitTypeType">
      23. <xs:annotation>
      24. <xs:documentation>Der Typ der Lastschrift - hat Auswirkungen auf die Einspruchsfristen. Standard ist 'Core'</xs:documentation>
      25. </xs:annotation>
      26. </xs:element>
      27. <xs:element name="BIC" type="BICType">
      28. <xs:annotation>
      29. <xs:documentation>Bank Identification Code (BIC)</xs:documentation>
      30. </xs:annotation>
      31. </xs:element>
      32. <xs:element name="IBAN" type="IBANType">
      33. <xs:annotation>
      34. <xs:documentation>International Bank Account Number (IBAN)</xs:documentation>
      35. </xs:annotation>
      36. </xs:element>
      37. <xs:element name="BankAccountOwner" type="BankAccountOwnerType">
      38. <xs:annotation>
      39. <xs:documentation>Name des Kontoinhabers</xs:documentation>
      40. </xs:annotation>
      41. </xs:element>
      42. <xs:element name="CreditorID" type="CreditorIDType">
      43. <xs:annotation>
      44. <xs:documentation>Die SEPA Creditor ID des Rechnungsstellers. Maximale Länge: 35 Zeichen</xs:documentation>
      45. </xs:annotation>
      46. </xs:element>
      47. <xs:element name="MandateReference" type="MandateReferenceType">
      48. <xs:annotation>
      49. <xs:documentation>Die SEPA Mandatsreferenz. Maximale Länge: 35 Zeichen</xs:documentation>
      50. </xs:annotation>
      51. </xs:element>
      52. <xs:element name="DebitCollectionDate" type="xs:date">
      53. <xs:annotation>
      54. <xs:documentation>Das geplante Einzugsdatum. Liegt für gewöhnlich in der Zukunft</xs:documentation>
      55. </xs:annotation>
      56. </xs:element>
      57. </xs:sequence>
      58. </xs:complexType>
      Alles anzeigen


      vg P. Helger
    • Was ist eigentlich der Grund für die (XML-Schema) Design-Entscheidung gewesen, beim Element DirectDebit keine neuen Element hinzuzufügen?

      Da DirectDebit ohne SEPA ja bald der Vergangenheit angehört, könnte man ja auch das bestehende DirectDebit anpassen:
      Ein Vorschlag in etwas konkreterem XML:

      <DirectDebit>
      <BIC>…</BIC>
      <IBAN>…</IBAN>
      <BankAccountOwner>…</BankAccountOwner>
      <CreditorID>…</CreditorID>
      <MandateReference>…</MandateReference>
      <DueDate>…</DueDate >
      </DirectDebit>


      Peter Gerstbach
    • S.g. Hr. Gerstbach!

      DirectDebit wird ja - zumindest bis Ende des Jahres - noch unterstützt, daher ist eine Änderung im Moment keine Option.
      Außerdem ist Abwärtskompatibilität für nicht-Major-Releases auch ein wichtiger Punkt.

      Unsere Vorschläge decken sich vom Prinzip eh recht gut.
      Ich hätte nur noch das Element <Type> hinzugefügt, welches Core oder B2B ist, und statt <DueDate> hätte ich <DebitCollectionDate> verwendet, da es sich nicht um ein "bis"-Datum handelt.

      vg P. Helger
    • Details zur SEPA Lastscrhift sind u.a. hier zu finden: sparkasse.at/smw/Downloads/0901481b800d48b2.pdf ab Seite 32.
      Zitat daraus:

      3.1 SEPA-Lastschrift („SEPA Direct Debit Core“)
      Die SEPA-Lastschrift ähnelt dem in Österreich gebräuchlichen Einzugsermächtigungsverfahren. Auf Grund der europaweiten Gültigkeit der SEPA-Lastschrift ergeben sich aber auch kleine Unterschiede: So wird anstatt der Kontonummer des Debtors und der Bankleitzahl der Debtor-Bank die internationale Kontonummer IBAN (= „International Banking Account Number“) und die internationale Bankleitzahl BIC (= „Business Identifier Code“) verwendet.
      Neben dem Definieren der international gültigen Prozesse, Fristen und Formvorschriften (z.B. Mandatsverwaltung, einmalige und wiederkehrende Lastschriften) legt es unter anderem fest, dass
      • klar definierte Rückleitungsprozesse (R-Transaktionen: Rückleitung, Rückruf, Rücküberweisung, Rückvergütung, Rückweisung) existieren
      • der Einreicher durch den Creditor-ID eindeutig identifizierbar ist
      • die Lastschriften eine eindeutige Referenz auf das Mandat beinhalten

      3.2 SEPA Firmenlastschrift („SEPA Direct Debit B2B“)
      Die SEPA-Firmen-Lastschrift ähnelt dem momentan in Österreich gebräuchlichen Lastschriftsverfahren (Abbuchungsauftrag), allerdings nur mehr für B2B zulässig. SEPA-Lastschriften zwischen Unternehmen können sowohl mit dem SEPA Direct Debit Core als auch dem SEPA Direct Debit B2B Verfahren abgeschlossen werden. Die SEPA-Firmenlastschrift (B2B) unterscheidet sich von der SEPA-Lastschrift für Konsumenten (Core) jedoch durch die Finalität des Einzuges.
      Das SEPA-Firmenlastschriftverfahren (SEPA Business-to-Business Direct Debit Scheme) unterscheidet sich im Wesentlichen dadurch vom SEPA-Lastschriftverfahren, dass
      • der Zahlungspflichtige ein Unternehmen sein muss.
      • dem Zahlungspflichtigen kein Widerspruchsrecht eingeräumt wird.
      • eine Rückvergütung nach Kontobelastung des Zahlungspflichtigen nicht möglich ist.
      • kürzere Fristen angewendet werden können.
      Die Teilnahme der Kreditinstitute im SEPA-Raum an diesem Verfahren ist optional, daher kann eine flächendeckende Erreichbarkeit nicht garantiert werden.


      Meine Konclusio ist daher, dass der Typ relevant ist!